In der Akutambulanz wird ein Bett geschoben
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Orthopädie: Doch kein Kahlschlag

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Weniger starke Bettenreduktion

Es wäre ein tiefer Einschnitt in die orthopädische Versorgung der Wiener Bevölkerung gewesen: Im Entwurf für den Regionalen Strukturplan Gesundheit, der bis 2030 umgesetzt werden muss, war eine Reduktion der Anzahl der Betten für Patient*innen in den zwei Wiener orthopädischen Fachkliniken – dem Orthopädischen Spital Speising und dem Herz-Jesu-Krankenhaus – um knapp 50% vorgesehen.

Das hätte die Patient*innenversorgung massiv getroffen und vor allem die Wartezeiten auf einen stationären Aufenthalt – die ohnehin bereits hoch sind – weiter erhöht.

Viele Gespräche haben gewirkt

„In den letzten Wochen konnten wir allerdings mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Wien, Anfang Dezember auch mit unserem Gesundheitsstadtrat Peter Hacker persönlich, viele gute Gespräche führen und haben dabei auf die negativen Folgen einer solchen drastischen Kürzung für die Wiener Bevölkerung hingewiesen“, erläutert Mag. David Pötz, Geschäftsführer der Vinzenz Kliniken Wien, zu denen die zwei Orthopädiefachkliniken zählen.

„Und uns freut es auch, dass wir seitens der Medien und der allgemeinen Öffentlichkeit in dieser Zeit ungemein viel positiven Zuspruch erhielten“, berichtet Pötz weiter.

RSG wurde abgeändert

Letztlich wurde in der so genannten Zielsteuerungskommission der Regionale Strukturplan Gesundheit 2030 nun in einer abgeänderten Form beschlossen: Für das Orthopädische Spital Speising und das Herz-Jesu-Krankenhaus ist darin zwar weiterhin eine Bettenkürzung im Bereich der Orthopädie enthalten, jedoch nicht in jenem Ausmaß, wie im ursprünglich vorgesehenen Expert*innenentwurf.

Mehr Ambulantisierung und Digitalisierung

„Den neuen RSG betrachten wir als Auftrag der Stadt an uns, unsere Abläufe noch mehr in Richtung Ambulantisierung und Digitalisierung voranzutreiben. Parallel dazu werden die Vinzenz Kliniken Wien gemeinsam mit dem Wiener Gesundheitsverbund auch die Patient*innensteuerung – künftig wird es OP-Termine auch über 1450 geben – in Wien weiterentwickeln“, führt David Pötz aus und weiter: „Großer Dank gilt Stadtrat Peter Hacker und den Mitgliedern der Zielsteuerungskommission, die diese Lösung für die Wiener Bevölkerung möglich gemacht haben.“


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