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Meilenstein: Tagesklinischer Hüftgelenksersatz

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Weiterentwicklung zur tagesklinischen Endoprothetik

Das Herz-Jesu Krankenhaus Wien setzt einen neuen Meilenstein in der orthopädischen Versorgung: Mit der Einführung des tagesklinischen Hüftgelenksersatzes baut eines der führenden Kompetenzzentren für künstlichen Gelenkersatz in Österreich seine Expertise konsequent weiter aus. Das Haus bietet höchste Kompetenz in der Hüft-, Knie-, Schulter-, Hand-, Ellenbogen- und Fußchirurgie – von der rekonstruktiven Erwachsenengelenkschirurgie bis zu komplexen Endoprothetikverfahren.

Weniger Zeit im Krankenhaus – mehr Lebensqualität

Mit rund 2.600 endoprothetischen Eingriffen pro Jahr und einer durchschnittlichen Verweildauer von nur zwei bis drei Tagen nach Hüft-Endoprothesen – gegenüber sieben Tagen im österreichischen Bundesdurchschnitt – hat das Herz-Jesu Krankenhaus die Versorgung bereits auf ein Spitzenniveau gebracht. Die tagesklinische Endoprothetik ist die konsequente Weiterentwicklung. „Die tagesklinische Versorgung ermöglicht es uns, Patient*innen unter klar definierten Voraussetzungen zu operieren und noch am selben Tag sicher nach Hause zu entlassen“, erklärt Christoph Böhler, Vorstand der I. Orthopädischen Abteilung. Ermöglicht wird das durch schonende Operations- und Narkosetechniken, standardisierte Abläufe, eine individuell angepasste Schmerztherapie sowie eine engmaschige postoperative Betreuung. Qualitätssiegel wie EndoCert® belegen die Einhaltung höchster medizinischer Standards.

Der Mensch im Mittelpunkt

„Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt“, sagt Gerald Loho, Vorstand der II. Orthopädischen Abteilung. „Die tagesklinische Hüftendoprothese ist ein weiterer Schritt in Richtung patient*innenzentrierter Medizin.“ Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein kürzerer Krankenhausaufenthalt senkt das Infektionsrisiko durch nosokomiale Keime, die frühzeitige Mobilisierung fördert die Genesung und beugt Komplikationen wie Thrombosen vor. Und wer abends in den eigenen vier Wänden schläft, erholt sich oft schneller als im Krankenhaus – das ist kein Kompromiss an der Qualität, sondern ein Gewinn für die Patient*innen. Das Angebot richtet sich nur an ausgewählte Patient*innen in gutem Allgemeinzustand ohne schwere Begleiterkrankungen, mit einer hohen Mobilität vor der OP sowie ausreichender häuslicher Unterstützung.  

Gesellschaftlicher Auftrag und klare Perspektive

Kürzere Wartezeiten auf den OP-Termin und deutliche Kosteneinsparungen durch den Wegfall des stationären Aufenthalts machen das Angebot auch volkswirtschaftlich attraktiv. Das Herz-Jesu Krankenhaus, als Teil der Vinzenz Kliniken Wien, setzt damit neue Maßstäbe in der patient*innenorientierten und ressourcenschonenden Versorgung und die innovative Strategie der Gruppe um. „Mit dem Ausbau unserer tagesklinischen Leistungen erfüllen wir den Auftrag der Stadt Wien nach einer Erhöhung der tagesklinischen und ambulanten Versorgung“, betont Elvira Czech, Geschäftsführerin des Herz-Jesu Krankenhauses Wien. „Bezüglich der Kostendeckung führen wir derzeit konstruktive Gespräche mit der Stadt – dazu wurde ein Landeszielsteuerungsprojekt eingereicht.“

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