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Anzahl der kardiologischen Eingriffe gestiegen

Unsere Einrichtungen
Medizin
Göttlicher Heiland
Dr. Frömmel

Leistungssteigerungen in der Kardiologie im Göttlicher Heiland Krankenhaus

Im Jahr 2025 kam es im Göttlicher Heiland Krankenhaus zu einem deutlichen Anstieg an invasiven und nicht-invasiven kardiologischen Eingriffen. Dazu zählen Koronarangiographien, die Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren, Katheterablationen sowie die umfassende elektrophysiologische Diagnostik.
„Das Kardiologie-Team im Göttlicher Heiland Krankenhaus ist sehr spezialisiert. Wir bieten unseren Patient*innen viel Erfahrung und modernste Technik bei der Diagnostik und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, sagt Prim. Dr. Martin Frömmel, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin 3 – Kardiologie. „Unser Vorteil ist, dass wir auch über eine Herzüberwachung verfügen, wo wir Patient*innen nach einem Eingriff notfalls länger beobachten können. In unserem modernen Herzkatheterlabor führen wir unterschiedlichste Herzkatheter-Interventionen durch.“

Leistung und Behandlungsspektrum

Zuletzt verzeichnete die Fachklinik 1.257 Herzkatheter-Untersuchungen (Angiographien und Angioplastien).141 elektrophysiologische Untersuchungen und Ablationen zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen wurden im Vorjahr vorgenommen. 231 Implantationen von Herzschrittmachern und Defibrillatoren (Defi) wurden erfolgreich durchgeführt. Behandelt werden unter anderem Herzschwäche, koronare Herzkrankheit, Herzklappenerkrankungen und Herzrhythmusstörungen.


Moderne Herzkatheter-Untersuchung

Eine Herzkatheteruntersuchung kommt bei Verdacht auf verengte oder verschlossene Herzkranzgefäße – etwa bei koronarer Herzkrankheit oder Herzinfarkt – zum Einsatz. Sie wird mit einer Koronarangiografie, einem speziellen Röntgen-Kontrastverfahren, kombiniert, um die Herzkranzgefäße sichtbar zu machen. Die Untersuchung bietet nicht nur diagnostische, sondern auch unmittelbar therapeutische Möglichkeiten. Bei Bedarf können verengte Gefäße direkt mittels Ballondilatation (PTCA) aufgedehnt und durch den Einsatz eines Stents stabilisiert werden. Modernste Bildgebung erlaubt eine exakte Darstellung des Herzens. Zusätzlich kommen innovative Technologien wie der intravaskuläre Ultraschall und die Druckdrahtmessung zum Einsatz, um Behandlungsentscheidungen noch präziser zu treffen.


Umfassende Betreuung und Herzüberwachung

Die Herzüberwachung ist nach den aktuellsten medizinischen Standards ausgerichtet. Betreut werden Patient*innen mit kardiologischen Erkrankungen, etwa nach Herzinfarkt, bei Herzrhythmusstörungen oder nach invasiven Eingriffen, die eine engmaschige Überwachung der lebenswichtigen Funktionen benötigen.


Akutambulanz für Rettungen

Seit 2025 führt die Abteilung für Kardiologie eine Akutambulanz für Rettungen. Diese besonders ausgestattete Anfahrtsstelle für Rettungen im Göttlicher Heiland Krankenhaus garantiert, dass akute Patient*innen rasch und gut versorgt werden.

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