
Alexander Tinchon übernimmt die Abteilung
Der Wiener Neurologe mit griechisch-deutschen Wurzeln promovierte 2004 an der Medizinischen Universität Wien. Seine Facharztausbildung für Neurologie schloss Dr. Alexander Tinchon 2014 an der Klinik Favoriten ab.
Sein weiterer beruflicher Werdegang führte ihn an das Universitätsklinikum St. Pölten, wo er in sämtlichen klinischen Bereichen tätig war, zuletzt als stationsführender Oberarzt der B-Phase.
Interdisziplinarität
Neben der umfassenden medizinischen Betreuung seiner Patient*innen engagierte er sich besonders in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und stellte so eine hochwertige, koordinierte Versorgung sicher. In einem sozial komplexen Umfeld übernahm er Verantwortung gegenüber Patient*innen, Angehörigen sowie rechtlichen Entscheidungsträgern.
Im Sommer 2025 reichte der Neurologe als erster Habilitand seine Habilitationsschrift an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften ein. Unter dem Titel „Clinical response assessment and outcome prediction with a focus on drugs routinely used in clinical neurology“ untersucht die Arbeit die klinische Bewertung häufig eingesetzter neurologischer Medikamente hinsichtlich ihres therapeutischen Nutzens und ihres Sicherheitsprofils. Mit einem Abschluss des Verfahrens ist im laufenden Jahr zu rechnen.
24/7-Stroke-Rad
„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Team im Göttlicher Heiland Krankenhaus“, sagt Dr. Tinchon. „Priorität hat für mich als Schlaganfallmediziner die Aufrechterhaltung des Betriebs im 24/7-Stroke-Rad der Gemeinde Wien. Damit leistet das Göttlicher Heiland Krankenhaus einen wichtigen Beitrag in einem der zentralen Bereiche der modernen Akutmedizin.
Fokus auf älter werdende Bevölkerung
Darüber hinaus sehe ich Entwicklungspotenzial in ausgewählten weiteren Versorgungsfeldern, insbesondere in der Diagnostik und der interdisziplinären Betreuung neurodegenerativer Erkrankungen vor dem Hintergrund einer stetig älter werdenden Bevölkerung.“
Mit dem Universitätslehrgang „Health Care Management für Medizinische Führungskräfte“, den er 2023 an der Donau-Universität Krems mit Auszeichnung abschloss, erweiterte er seine fachliche Expertise um eine fundierte management- und führungsbezogene Qualifikation.